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TheFrog byiam
 

Von Natur aus ist der Hund mit insgesamt 42 Zähnen (Schneide-, Eck-, vordere und hintere Backenzähne) ausgestattet. Die Welpen, mit nur 28 Milchzähnen geboren, sollten bis zum 6., spätestens 8. Monat vollständig alle Milchzähne in bleibende Zähne gewechselt haben.
Mit zunehmendem Alter leiden auch unsere Haustiere unter Zahnstein und Parodontose. Mit jeder Nahrungsaufnahme bleiben kleine Reste in der Maulhöhle haften. Diese bilden die Grundlage für die Ansammlung von Beläge, welche Plaque genannt werden. Im Plaque sich vermehrende Bakterien scheiden das Zahnfleisch schädigende Stoffe aus, das Zahnfleisch entzündet sich. Zahnsteinbildung geht mit Einlagerung von im Speichel vorkommenden Mineralsalzen einher.
Einige Hunderassen neigen besonders intensiv zu Zahnsteinbildung. Hierzu gehören meist kleinere Hunderassen mit kurzer Schnauze z.B. Yorkshireterrier. Neben diesen genetischen Faktoren kommt es auf den individuellen Mineralgehalt und PH-Wert des Speichels an. Hechelt der Hund viel, verdunstet mehr Speichelt und der Mineralgehalt steigt relativ an.
Genau wie beim Menschen führt auch nicht artgerechte Fütterung (z.B. Schokolade) zu diesem Krankheitsbild. Im fortgeschrittenen Stadium bereitet eine solche Mundhöhle dem Tier natürlich Schmerzen und es kann zu vorzeitigem Zahnverlust kommen. Schlimmstenfalls wird das betroffene Tier die Nahrung verweigern. Weiterhin können diese bakteriellen Ansammlungen in innere Organe streuen und dort Ursache verschiedener Erkrankungen, bis zu Organausfällen sein. Darum ist eine Zahnsanierung beim Tierarzt wichtig. Leider ist ein solcher Eingriff nur mit einer Narkose möglich.
Um Vorbeuge zu leisten, oder auch nur um Geruch aus dem Maul zu begegnen, gibt es eine Auswahl von Zahnhygienemitteln. Bei schlechtem Atem, dem kein krankhafter Prozess zugrunde liegt, gibt es Geruchsbindende, pflanzliche Tabletten. Nach Möglichkeit gewöhnt man natürlich schon das Jungtier an die Zahnhygiene. Zur Zahnpflege braucht es nicht viel, lediglich tiergerechte Zahnpasta und Bürsten oder Fingerlinge sind von Nöten. Zahnpasta für Menschen kann wegen ihres scharfen Geschmackes und der schäumenden Beistoffe nicht für unsere Tiere benutzt werden.
Haben Sie etwas Geduld und begnügen Sie sich die ersten Male mit ein paar wenigen Zähnen. Es wird nicht lange dauern und bald gehört das tägliche Zähnebürsten wie selbstverständlich zum Pflegeprogramm, damit Ihr Tier auch morgen noch kraftvoll zubeißen kann.

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