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TheFrog byiam




Das Vorhandensein gültiger FCI, VDH oder sonstiger Papiere für die Welpen ist kein Qualitätssiegel und sagt nichts über die Methoden des Züchters, die Qualität der Zucht oder die Gesundheit der Hunde aus!

Es handelt sich hierbei lediglich um eine wertungsfreie Bestätigung des Verbandes über die Registrierung des Wurfes. Allerdings nur, wenn das Dokument echt ist!

Weder die Kopie der Ahnentafel ist ein Beweis noch sonstige kunstvoll hergestellte Urkunden. In einem aufschlussreichen Fernsehbericht, der aus dem Jahr 1998 datiert, haben die Reporter nachgewiesen, dass umtriebige Hundehändler aber auch Züchter des VDH, Hunde mit gefälschten Papieren in Umlauf bringen. Sogar der Ehrenpräsident eines deutschen Rassezuchtvereins wurde überführt, Welpen aus einer Hundefabrik mit gefälschten Papieren an ein Tierversuchslabor verkauft zu haben.

Keineswegs besser sieht es bei den Konkurrenten des VDH aus. In allen Vereinen und Verbänden tummeln sich einige Hundevermehrer, denen selbst elementare Kenntnisse kynologischer, biologischer und ethologischer Zusammenhänge fehlen und deren einzige Maxime darin besteht, möglichst schnell möglichst viel Geld zu kassieren.

Keinerlei Aussagekraft haben bunte Schildchen, auf denen "Anerkannte Zuchtstätte der Rasse XY" oder ähnliches steht. Die Schilder sind, Fanartikeln gleich, bei den Rassezuchtvereinen von jedermann käuflich zu erwerben. Viele unseriöse Anbieter versuchen daher, den Hundekäufer glauben zu machen, das Vorhandensein "offizieller" Papiere und einiger bunter Schildchen mache ihre "Zucht" über jeden Zweifel erhaben. Im Gegenteil! Desto lautstärker und aggressiver ein Züchter wirbt, desto verschwenderischer er mit Vokabeln wie "vom Gesetzgeber autorisierte Zuchtstätte", "tierschutzrechtlich anerkannt" oder "Qualitätszucht" umgeht, desto größer ist die Gefahr, einem der schwarzen Schafe der Branche in die Hände zu fallen.

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